Europaschule
Berufskolleg Barmen

Berufskolleg Barmen Europaschule - Schule ohne Rassismus

 
   
 

 

Deutlich sichtbar prangt das blau-rote Schild "Schule ohne Rassismus" im Eingangsbereich des Berufskollegs Barmen Europaschule in der Sternstraße.

Verliehen wurde uns die Auszeichnung 1996 als bundesweit erster berufsbildender Schule von der Aktion Courage", einem gemeinnützigen Verein gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit mit dem Ziel, Diskriminierung und Gewalt in unserer Gesellschaft nachhaltig zu bekämpfen und alternative Denk- und Handlungsformen zu entwickeln.
Schule ohne Rassismus ist eigentlich selbstverständlich. Das entspricht der Schulkultur unserer Europaschule, die dieses grundlegende Gedankengut in ihrem Schulprogramm verankert hat, und dokumentiert sich u.a. in folgenden Projekten:

  • 1996 Begegnungen mit jungen Menschen in Israel.
  • 1997/1998 Türkische Schuler zeigen deutschen ihre Heimat (Türkei),
  • 1999: Lebens- und Arbeitsweisen als Ausgangspunkt für berufliche Perspektiven (Tunesien)
  • Migration nach Europa, Lebens- und Arbeitsweisen in Dörfern, Oasen und Wüsten (Marokko)
  • Schulpartnerschaft Kemer (Türkei).
  • interkultureller Workshop: Berufspraktika in türkischen Unternehmen in Kemer und in Wuppertaler Betrieben.

So wundert es denn auch nicht, wenn das Engagement des Berufskolleg Barmen Europaschule vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit mit der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille am 4. März 2001 honoriert wurde. Insgesamt 47 "Schulen ohne Rassismus" waren aus allen Teilen der Bundesrepublik zur Ehrung ins Bremer Rathaus eingeladen, Die Schüler/innen hatten tags zuvor das Landesparlament zum Zentrum für Völkerverständigung und gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus an den Schulen gemacht, indem sie sich in mehreren Arbeitsgruppen mit diesen aktuellen Themen auseinander setzten.

DiE KAUFMÄNNISCHE SCHULE 5/2001