Europaschule
Berufskolleg Barmen

Ordnungspartnerschaft als fester Bestandteil des Schulprogramms

Verlängerung der Ordnungspartnerschaft zwischen der Europaschule in Wuppertal, der Stadt Wuppertal und der Polizei

„Vor vier Jahren und dreißig Tagen, am 01.09.2006, wurde die Ordnungspartnerschaft zwischen dem Ressort Kinder, Jugend und Familie der Stadt Wuppertal, dem Polizeipräsidium Wuppertal Berufskolleg Barmen Europaschule ins Leben gerufen. Heute treffen wir uns hier wieder, um zum einen über die gemeinsamen Veranstaltungen und Erfahrungen der vergangenen vier Jahre zu berichten, aber vor allem auch, um diese Kooperation, die für alle eine Bereicherung war, um weitere fünf Jahre zu verlängern.“

Mit diesen Worten eröffnete Martina Feltmann, verantwortliche Organisatorin dieser Kooperationsvereinbarung, die Veranstaltung anlässlich der Verlängerung der Ordnungspartnerschaft. Diese Ordnungspartnerschaft stellt eine von vier Säulen des Sicherheitskonzeptes des Berufskollegs Barmen Europaschule dar. Die beteiligten Ordnungspartner verfolgen gemeinsam das Ziel, über Aufklärungsveranstaltungen, Deeskalationstraining, Lehrerfortbildungen, Projekttage und Polizeisprechstunden in der Schule die gesamte Schülerschaft für Gewalt- und Gefahrensituationen zu sensibilisieren und ihnen Handlungsstrategien zur Vermeidung von Gefahrensituationen bzw. Handlungsmuster zur konstruktiven Bewältigung in Gefahrenlagen zu vermitteln.
Die Vertreter der beteiligten Institutionen Frau Bitterich als Leiterin des Berufskollegs, Herr Dr. Kühn als Sozialdezernent der Stadt und Herr Bäumler, leitender Kriminaldirektor des Polizeipräsidiums Wuppertal waren sich darüber einig, dass diese sinnvolle und erfolgreiche Kooperation unbedingt verlängert werden muss.

   

Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Leiter des Bildungsgangs Handelsschule, Herr Gerlach, exemplarisch die Bedeutung dieser Ordnungspartnerschaft für seinen Bildungsgang heraus; die Tage gegen Gewalt, die jedes Jahr zu Beginn des Bildungsgang mit den Kooperationspartnern gemeinsam geplant und durchgeführt werden, haben demnach wesentlichen Einfluss auf das Miteinander im Klassenverband und geben den Klassenlehreren wichtige Informationen und Anhaltspunkte zur Vermeidung von Konflikten. Die sich anschließenden Schülerpräsentationen von Handels- und Höherer Handelsschule zu diesen Projekttagen sowie das darauf folgenden feed-back von Polizeihauptkommissar Herrn Weidner und Frau Bramkamp von der Initiative für Demokratie und Toleranz unterstrichen zusätzlich diese Einschätzungen.
Am Ende der Veranstaltungen stand für alle Beteiligten fest: „Es macht Freude, auf diese für alle gewinnbringende Weise weiter zu arbeiten!“